Sprachsteuerung: Mit welcher Maschine werden wir zukünftig sprechen?

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Man kann sich diese Schnittstelle zwischen sehr vielen Anbietern und sehr vielen Nutzern als Zollhäuschen vorstellen. Der Tech-Analyst Ben Thompson nennt sie „choke point“, also Engpass. „Betriebssysteme sind die Engpässe ihrer jeweiligen Wertschöpfungsketten“, schreibt er. „Und das Geld fließt immer zu diesen Engpässen.“ Ein weiterer Vorteil: Wer alle Kundenwünsche an der Quelle aufnimmt und auswertet – vom Tablet über den Pkw bis zum Smart Home –, verfügt zum einen über mehr Datensätze als alle anderen, um sein System kontinuierlich zu verbessern. Zum anderen kann er die Konditionen bestimmen, zu denen Dritte Zugriff auf Profile und Wünsche der Verbraucher bekommen.

Quelle: Sprachsteuerung: Mit welcher Maschine werden wir zukünftig sprechen? – brand eins online

Was vorgestern bei Software für den PC, gestern bei den Apps für Smartphones galt, wird auch bei den Skills für die Sprachsteuerung gelten: Das digitale Geschäftsmodell bleibt im Grunde seines Wesens unverändert.